Kulchhof

Kultivierte Tradition

Sensen und Reutern

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Einen Teil unserer Fläche bewirtschaften wir rein mit Muskelkraft.  So sensen wir von Hand und wenden das Heu mit Heugabel und Rechen. Oder  trocknen das Heu auf Reutern.

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Reuter sind traditionelle Gestelle, meist aus Holz, auf die das Heu aufgebracht wird. Gereutertes Heu übersteht auch Regenfälle und kann, je nach Reuter, sogar auf dem Reuter überwintern. Früher kamen je nach Region und dem zu trocknenden Grass sehr unterschiedlichen Reuter zum Einsatz gekommen. Heute ist diese Tradition weitgehend vergessen und verschwunden.

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Hanwerklich-Landwirtschaftlich gewonnenes Heu besitzt eine höhere Qualität als maschinell gewonnenes. Dies liegt an der schonenderen Behandlung, schon beim Schneiden. Hier bleiben durch das Sensen die Grasstrukturen vollständig erhalten, Grass und Kräuter werden nur einmal durchtrennt. Noch stärker ist der positive Effekt beim wenden. Die moderate Krafteinwirkung von Gabel und Harke erhält weitgehend alle Grassteile. Beim Wenden mit Maschinen werden meist die Gras- und Kräuterblätter von den Stengeln getrennt und fallen zu Boden und sind so nicht mehr im fertigen Heu erhalten.

2 Kommentare

  1. Hallo!

    Mich interessiert das Reutern. Ist die Methode auch für Pferdefutter geeignet?

    Viele Grüße

    • Ja, das Reutern führt zu gutem Heu, sollte also auch für Pferdefutter gut geeignet sein. Allerdings ist der Aufwand je nach benötigter Menge Futter erheblich.

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