Kulchhof

Kultivierte Tradition

April 27, 2020
von Claudia
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Nachwuchs im Frühling

Wie jedes Frühjahr beobachten wir die immer runder werdenden Bäuche unserer Muttertiere und warten gespannt auf den Nachwuchs. Schon oft erlebt, jedoch stets wieder aufregend, wenn sich am Morgen das beruhigende Brummen eines Mutterschafes mit dem zarten ‚Määähhh‘ kleiner Lämmchen abwechseln. Die Geburt eines Kalbes verläuft ebenfalls meist nachts im Verborgenen. Nur die eingefallenen Flanken und ein geschwollenes Euter weisen darauf hin, dass das Kleine da ist. Denn richtig „da“ ist es nicht. Gut versteckt im hohen Gras wartet es das Mama vorbei kommt und es trinken kann. Erst nach geraumer Zeit wird es mobiler und läuft mehr und mehr mit der Herde mit. Bis jetzt haben wir ein süßes … Weiterlesen

März 27, 2020
von Claudia
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Aragon

Unsere Rinderherde (wir halten Rotes Höhenvieh) zählt zur Zeit 11 Tiere. Im letzten Sommer kamen 5 Kälbchen dazu, sogar ein Zwillingspärchen war dabei! Leider wollte sich die Mutter nur um eins ihrer Kinder kümmern. So holten wir den anderen schon recht entkräfteten kleinen Kerl von der Weide zu uns nach Hause und zogen ihn fortan mit der Flasche groß. Er wurde auf den schönen Namen Aragon getauft und entwickelte sich prächtig. Unsere drei Schafböcke waren eine nette Gesellschaft für ihn. Doch dann kam der Tag, an dem Aragon wieder zur Rinderherde zurück musste. Er war einfach zu groß und frech geworden. Gefallen hat ihm der Umzug nicht. Er suchte keinen … Weiterlesen

November 11, 2018
von Stefan
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Ach Du Schreck…

… ein Herbstlamm. Wo kommt das denn her? Das wissen die Schäfer leider auch nicht so genau, sie hatten doch so gut aufgepasst! Es ist zu befürchten, dass das nicht das einzige bleibt.

Dezember 5, 2016
von Stefan
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Schlachten – muss das denn sein?

Oft werden wir angesprochen,  ob wir denn die süßen Lämmer wirklich schlachten wollen. Gute Frage. Auch andere Argumente gibt es gegen Fleischkonsum: Treibhausgase: Tierhaltung führt auch zu einem erhöhten Ausstoß an klimaschädlichen Gasen. So stößt ein Rind ca. 150 l Methan täglich aus. Tierwohl: Neben der Tötung selbst ist oft Transport und auch das Be- und Entladen der Tiertransporter mit hohem Stress für die Tiere verbunden. Auf der anderen Seite stehen aber auch Argumente für eine Tierhaltung: Die Haustierarten würden komplett aussterben. Stellt sich also die Frage: Ist es besser eine Art aussterben zu lassen oder einzelne Tiere zu töten und zu verwerten? Unsere offene Kultur-Landschaft mit Wiesen und Äckern … Weiterlesen

Dezember 8, 2014
von Stefan
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Weideunterstand

Nach dem Tierschutzgesetz brauchen Tiere auf Ganzjahresweiden dreiseitig geschlossene Unterstände. Also nichts wie ran – bevor der Winter kommt. Da die Tiere in dann besser annehmen wird er auf der höchsten Erhebung errichet. Das hat den zusätzlichen Vorteil, dass dort am trockensten ist. Damit die Tiere es schön warm zum liegen haben, wird im Winter mit Stroh eingestreut. Zunächst Fundamente graben Der Unterstand soll 10,5 x 4,5 m groß werden – damit ist er nach den Anforderungen groß genug für unsere Herde. Ganz schön mächtig …

Juni 25, 2013
von Stefan
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Fleissige Bienen und die Frühtracht 2013

Honigernte 2013  – die Frühtracht Späte Fröste, 3 Wochen Regen ohne Unterlass. Nur wenige sonnige Momente für den Honigeintrag, wie dieser auf unserer Sommerwiese. In solchen Momenten schwirrte und surrte es in Obstbäumen, in der Wiese, in allen anderen Blüten. Die Bienen waren unterwegs. Noch flugs zwischen zwei Schauern  die Kirschbäume besucht- und schnell zurück in den Stock. Viel war da nicht zu erwarten- dachten die Imker. Doch Vorbereitungen wurden getroffen, die Gläser sterilisiert, der Schleuderraum gesäubert und hergerichtet. Dann ging es los, Honigentnahme, Entdeckeln, Schleudern.  Nach wochenlangem Rühren der Honig, nun endlich das abfüllen und abwiegen. Und nun sind sie da, die ersten Honiggläser dieses Jahr. Und wir sind … Weiterlesen

April 8, 2013
von Stefan
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Lamm … Lämmer

Pünktlich zu Ostern, genauer am Ostermontag, gab es dann wieder Nachwuchs. Zwei unserer Schafe lammten mit insgesamt drei süßen, kleinen Lämmern. Nach ein wenig Fürsorge sind nun alle wohlauf und es wuselt und määääät munter im Stall.